Sicherheit bei Abwesenheit erhöhen

Wer hat es nicht schon mal erlebt: Quälende Fragen auf dem Weg in den Urlaub. Was ist, wenn bei mir eingebrochen wird? Hoffentlich bricht keiner ein?! Ist mein Haus sicher? Habe ich alles abgeschlossen? Fragen über Fragen, die ein Unwohlsein und Schlafprobleme verursachen können bis hin zu einem ungenießbaren Urlaub. Damit das nicht passiert und Sie unbeschwert in den Urlaub fahren können, ohne sich über die Sicherheit des eigenen Hauses Sorgen machen zu müssen, haben wir hier die wichtigsten Tipps zusammengestellt, um während der Abwesenheit optimal gesichert zu sein. Ein böses Erwachen? Nie wieder!

1. Der Klassiker: Türen und Fenster verschließen

Sicherheit verbessern
Die einfachste Möglichkeit für einen Einbrecher in Ihre Wohnung oder in Ihr Haus einzudringen, ist durch ein offenes Fenster oder offene Tür einzusteigen. Lassen Sie Kriminelle daher nicht ein mal die Chance, dies zu tun. Beim Verlassen der Wohnung gilt es stets, alle Fenster und Türen sorgfältig zu schließen und ggf. abzuschließen. Im schlimmsten Fall kann ein offenes Fenster dazu führen, dass bei einem Einbruch die Versicherung aufgrund von Eigenverschuldung nicht für den Schaden aufkommt und Sie auf den Kosten sitzen bleiben. Wenn Ihre Tür nicht massiv oder gar hohl ist, lässt sich diese sehr einfach aushebeln. In diesem Fall sollten Sie über weitere Sicherungsmaßnahmen nachdenken, wie z.B. über die Anschaffung einer Türgriffkette.

Fenster müssen immer bei Abwesenheit geschlossen sein, wenn Sie die Chance eines Einbruchs vermidnern wollen.

2. Bekannte, Familienmitglieder oder Nachbarn informieren

Wenn Sie vertrauenswürdige Personen, wie etwa Familienmitglieder oder enge Freunde in Ihrem Umkreis haben, geben Sie diesen Ihren Briefkasten- und unter Umständen auch Ihren Wohnungsschlüssel. Um Kriminellen keine jeglichen Anzeichen zu liefern, dass sie über einen längeren Zeitraum verreist sind, sollte der Briefkasten von ihrer Vertrauenperson so oft es geht geleert werden.

Es macht wenig Sinn einen Zweitschlüssel an einer noch so sicheren Quelle zu verstecken, Kriminelle werden dort als erstes nachsehen. Im Fall der Fälle gilt dies als grob fahrlässig und wird dementsprechend auch nicht von der Versicherung übernommen.

Auch können Nachbarn ein offenes Auge auf Ihre Wohnung werfen. Bitten Sie sie während Ihrer Abwesenheit freundlich, darauf Acht zu geben und sofort zu alarmieren, wenn etwas sein sollte. Dass das Wetter unaufhaltsam ist, sollte klar sein. Deshalb können Unwetterschäden sofort von den Nachbarn registriert werden oder zusätzliche Schutzmaßnahmen eingeleitet werden.

3. Elektronische Geräte ausschalten

Geräte ausschalten

Stand-by-Modus? Überflüssige Stromkosten, die Ihnen das Geld aus der Tasche ziehen, wenn Sie noch nicht ein mal Zuhause sind. Daher: Alle elektronischen Geräte, die Sie besitzen ausschalten. Dadurch sparen Sie nicht nur Geld, sondern eliminieren auch noch die Gefahr, beim Wiederkommen ein abgebranntes Haus vorzufinden. Auch mit Gas betriebene Geräte nicht vergessen. Der Gashahn gehört zugedreht!

4. Teure/wichtige Dinge verstecken

Offen herumliegende und teure Gegenstände, wie beispielsweise Wertpapiere oder einen 6er im Lotto sind ein gefundenes Fressen für jeden von uns. Wer ist nicht über ein bisschen Bargeld froh? Geld ist in diesem Fall am besten in einem sicheren Tresor oder bestenfalls bei der Bank Ihres Vertrauens sicher. Kredikarten und Handy, Laptops etc. gehören ebenfalls nicht auf den Wohnzimmertisch.

5. Anwesenheit während der Abwesenheit

Wussten Sie, dass über 90 Prozent aller Einbrüche in Deutschland dann geschehen, wenn der Eigentümer nicht da ist? Daher gilt es Freunde und Verwandte darum zu bitten, regelmäßig vorbeizuschauen und/oder für eine Weile Licht anzulassen. Es muss nur den Anschein haben, als wäre eine Person vor Ort.

6. Alarmanlagen, Türsprechanlagen, Überwachungskameras

Eine Alarmanlage, eine Video Türsprechanlage oder eine ganz normale Überwachungskamera sollte heutzutage Einsatz in jedem sicheren Haushalt finden. Sie schrecken nicht nur Einbrecher ab und vermindern die Chance eines Einbruchs, sondern machen auch noch verdammt viel Lärm, sodass die gesamte Nachbarschaft davon mitbekommt und welcher Kriminelle ergreift dann nicht lieber die Flucht?

Und wenn es doch mal zu einem Einbruch kommen soll, haben Sie dank Ihrer Überwachungskamera oder gar Ihrer Video Türsprechanlage auch ordentliches Beweismaterial zu Verfügung, mit dem die Polizei garantiert etwas anfangen kann. Glaubt man den Statistiken, verhindern Maßnahmen zur Videoüberwachung 90 Prozent aller Straftaten und 85 Prozent werden dank des Beweismaterials aufgeklärt. Überwachungssysteme mit IP Technologie lassen sich auch unterwegs bequem über das Internet abrufen. Sie wissen also jederzeit, was bei Ihnen Zuhause los ist.

 

Sicherheit bei Abwesenheit erhöhen

Sicherheitssysteme in der Zukunft

Möchte man den Statisten von heute Glauben schenken, so steigt von Jahr zu Jahr die Anzahl der in Deutschland ausgeführten Einbrüche stark an. Die Schlossfolgerung? Es müssen neue, bessere und intelligentere Sicherheitssysteme her, die das Haus der Zukunft noch sicherer machen. Doch wie soll so ein Sicherheitssystem aussehen und gibt es schon zukünftige Projekte, die bald in den Läden stehen werden? Wir wird man sein Haus in der Zukunft sicherer machen? Diese Frage möchten wir heute etwas näher beleuchten und Antworten schaffen.

Das intelligente Haus der Zukunft

Smarthome
Wer die Werbung von großen Unternehmen wie beispielsweise 1&1 oder der Telekom kennt, weiß, dass diese heutzutage schon digitale und intelligente Vernetzung von Strom, Heizung, Internet und DSL-Anschluss ermöglichen können. Wenn beim Verlassen des Hauses etwas offen steht, wird man gewarnt, Rolladen und Jalousien können per Smartphone gesteuert werden, wodurch meinen Urlaub vortäuschen könnte und die Verbindungsmöglichkeiten von Überwachungskamera, Türsprechanlagen sowie Alarmanlagen sind unendlich.

Zur Problem wird diese Vernetzung allerdings erst, wenn Hacker die Verschlüsselungscodes knacken können. Ein Einbruch liegt dann nicht mehr in weiter Ferne. Hinsichtlich Sicherheit müssen sich die Hersteller dann etwas einfallen lassen.

Scannen von Fingerabdruck, Gesicht und Körper als Schlüsselersatz

Jeder Mensch besitzt Schlüssel, benutzt diese und verliert diese auch. In der Zukunft eine riesige Marktlücke. Um diese zu schließen, haben sich diverse Hersteller schon der Herausforderung gestellt, und Körperscanner entwickelt – unser Körper als Schlüssel quasi. Wir müssen uns also nicht mehr merken, keine Passwörter, keine Kombinationen und keine Schlüssel mehr bei uns tragen. Vielleicht hat der ein oder andere schon damit gearbeitet, aber Fingerabdruckscanner sind die erste Stufe der Körperscanner und sie werden garantiert ihren Eintritt in den weltweiten Markt wagen.

Da man die Technik eines solchen Gerätes allerdings einfach umgehen kann, müssen individuelle nicht zu fälschende Körperteile gescannt werden, wie z.B. das Auge oder noch näher die Iris. Wenn diese Sicherheitstechnik mit den Jahren noch ausreift, können mir mit Sicherheit davon ausgehen, dass wir diese immer öfter vorfinden werden.

Steuerung per Smartphone

Steuerung per Smartphone
Fast jeder besitzt heutzutage in Deutschland ein Smartphone. Der Grund? Es gehört zu den wichtigsten Gegenständen und Kommunikationsmitteln, die wir mit uns führen. Auch heute gibt es schon unzählige Sicherheitssysteme, die man per Smartphone steuern kann – Alarmanlagen, Überwachungskameras, Video Türsprechanlagen usw… Wenn man dann auch noch die Haustür mit dem Smartphone steuern kann, sollte man sich nicht wundern.

Die Überwachungskamera der Zukunft

Wie wird eine Überwachungskamera in der Zukunft aussehen und welche Funktionen wird sie haben? Um es kurz zu fassen: HD-Auflösung, Technologie wie Wärmebild oder Infrarot, das auch im Militär eingesetzt wird, wird es auch für den normalen Hausgebrauch geben.
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Multitouch Fußboden nur ein verrücktes Spielzeug?

Unglaublich, aber wahr. IBM hat tatsächlich ein Patent auf einen Touch Fußboden angemeldet, der Gewicht, Schuhgröße sowie Positionen von Lebewesen aufnimmt, speichert und miteinander vergleicht. Wozu braucht man das?

Die Antwort von IBM: Die Anzahl an Fehlalarmen verringere sich fast auf null, da alle Füße der Kinder, Freunde, Familienmitgliedern usw. gespeichert werden können und so einfach identifiziert werden können – Voraussetzung ist eine Internetverbindung. Ein weiteres nützliches Feature ist der Notruf. Fällt jemand mit dem Rücken auf den Boden, kann der Herzschlag gemessen werden und im Falle eines Stillstandes der Notruf alarmiert werden. Wann dieses Sicherheitssystem auf den Markt kommt, ist noch Ungewiss.

 

Sicherheitssysteme in der Zukunft